Biografie

Malviaboutfull

Malvina

Der erste Auftrag ist meistens vor allem eins: anonym. Für den Fall, dass ihr neugierig auf mich geworden und schon zum zweiten Mal auf meiner Seite gelandet seid, habe ich hier an einem gemütlichen Nachmittag im Januar meinen Background hinterlegt.

(Lesedauer ca. zweieinhalb Minuten, dazu ein Heißgetränk: lecker)

Ich bin Malvina Witzki aus Wanne-Eickel, der wohl berühmtesten Stadt im Ruhrgebiet. Ich frage mich gerade, was ich mache, sollte ich hier jemals wegziehen. Dann muss ich meine Homepage überarbeiten. Oder ich lasse Wanne-Eickel mit dem Subtext „Herkunft“ stehen. Eigentlich wollte ich nie für immer hier bleiben, aber jedes Mal, wenn wir ernst machen wollten, konnte ich diese Stadt doch nicht verlassen. Abgeschwiffen? Abgeschweift!

Am zweiten Weihnachtstag 2008 habe ich auf der Couch gelegen und mich mit der Absicht, Zeit totzuschlagen Seite für Seite durch das Bewerbungsverfahren der Ruhr-Universität Bochum geklickt. Als dann der Brief mit dem Zulassungsbescheid in mein Elternhaus flatterte, war das für mich Überraschung und Schicksal zugleich. Sechs Jahre später war ich Master in Germanistik und Erziehungswissenschaften. Heute vermisse ich die Uni so sehr, dass ich mit dem Gedanken spiele, ein Zweitstudium anzuhängen.

Wenn ich nicht schreibe, dann schreibe ich. Aktuell meinen ersten Roman, außerdem viel zu lange Whatsapp-Nachrichten und geschäftliche Korrespondenzen für meinen Chef Papa, da ich halbtags in unserem Familienbetrieb mitarbeite.

malvihand

Ich halte Stifte sehr komisch. Dazu zwei Dinge: Ja, ich werde deswegen belächelt, aber irgendwie verhilft mir das zu einer hübschen Schrift…

Bei einer Schreibblockade wird einfach der Sitzplatz gewechselt – das wirkt schon seit meiner Studienzeit Wunder. Man weiß nie, wann die Muse küsst, weswegen ich tatsächlich immer ein Diktiergerät bei mir habe. Zu oft ist mir unter der Dusche schon die eine oder andere Formulierung, die sich echt hätte sehen lassen können, flöten gegangen, weil ich sie akut nicht festhalten konnte. A propos flöten: Ich puste mir meinen Kopf regelmäßig einfach frei. Und das ist wörtlich gemeint, denn ich habe mir letztes Jahr den Traum erfüllt, Saxophon spielen zu lernen.

Zu Weihnachten werden mir Dinge wie Literatur-Memories geschenkt, und ich freue mich über so etwas! Diesem wundervollen Spiel verdanke ich übrigens die hier überall verstreuten Zitate. Und auch das eine oder andere verträumte Schmunzeln…

Wenn ich mir meinen so genannten About-Text noch einmal durchlese (und das tun Schriftsteller pro Schreibphase alle paar Minuten), sehe ich, dass sich in meinem Leben eine ganz bestimmte Erkenntnis bewahrheitet hat:

Am Ende gewinnt das Herz.

Und dieses Zitat stammt von mir.